Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,

noch ist Winter, obwohl wir hier im Westen Deutschlands  davon nur “Tagesschnee” abbekommen,  laufen trotzdem die Vorbereitungen für die diesjährige Gartensaison schon, siehe Garten-Info unten. Thema: Pflanzenernährung

Schon gewußt........

Die BASF Ludwigshafen ist der weltgrößte Stickstoff”binder” für Landwirtschaft und Industrie.

Stickstoff (N) ist in der atmosphärischen Luft genügend vorhanden, aber abgesehen von wenigen Pflanzenarten (Tillansien ernähren sich vollkommen davon und einige tropische Orchideen mit ihren Luftwurzeln und Aronstabgewächse teilweise) können die Pflanzen diesen nicht  aufnehmen.

Um 1 Tonne N aus der Luft zu sammeln “miniralisieren” wird die Energie von z.B. 5000 Ltr. Erdöl benötigt.

U.a. hierfür hat die BASF auf ihrem Werksgelände ein firmeneigenes Atomkraftwerk.

Die Firma Compo, Dünge- und Pflanzenschutzfirma ist eine Tochtergesellschaft und mit dem Bergwerk Kali&Salz AG ( u.a.Kalimagnesia) ist die BASF eng verbunden.

Natürliche N-Sammler sind die Leguminosen (Bohnen, Erbsen, Lupinen und einige Kleearten), welche aus der auch im Boden vorhandenen Luft, via  Knöllchenbakterien, den nachfolgenden Kulturen kostenlos N zur Verfügung stellen. Auch die “Mykorrhiza”, Bodengeflechtspilz  (Internet: “Mykorrhiza- seit 2005 anerkannt und bewährt”), welcher mit den Wurzeln in einer “Lebensgemeinschaft” zusammen wirken, verbessert für die Pflanzen die Nährstoffaufnahme und reduziert damit den Nährstoffbedarf.

mit besten Gärtnergrüßen

Rolf Hollender

Garteninformationen Februar

Bauernregeln:

  • Je nasser der Februar, je nasser das ganze Jahr
  • Nordwinde im Februar, melden an ein fruchtbar Jahr
  • Sonnt sich die Katz` im Februar, muss sie im März zum Ofen gar.

Vorrätiger oder selbstgeernteter Samen sollte jetzt auf Keimfähigkeit mittels gefaltetem saugfähigem Papier z.B. W&W Küchenpapier geprüft werden. Falten sie das Papier fächerartig und legen sie die abgezählten Samen jeweils in eine Falte und halten sie bei Zimmertemperatur das Papier feucht. Je nach Pflanzenart ist die Keimdauer verschieden, dafür gibt es im Internet z.B. Bio-gärtner.de oder in den Fachbüchern Aufstellungen. Keimen nur wenige Körner und diese auch nur schwach (mangelnde Keimkraft), so sollte der Samen nicht ausgesät werden.

Die Saatzuchtfirmen haben jetzt ihre Kataloge für Sämereien, im Frühjahr zu setzende Blumenzwiebeln und Pflanzen herausgebracht oder haben sie in das Internet gestellt: sperli.de, k iepenkerl.de, chrestensen.de, benary.de

Auch die Gartengerätehersteller sind im Internet gut zu erreichen: Wolf-garten.de, gardena.de, oder Düngemittel: manna.de, oskorna.de

Pflanzenschutz: compo.de, bayergarten.de, naturen-garten.de Neudorff.de ist eine Adresse für interessante Pflanzenschutz-Düngemittel usw.

Eine Liste im vielen interessanten Internet-Adressen: welle-rhein-erft.de

Gartencenter, Fachgeschäfte und Baumärkte bereiten sich auf das Gartenjahr vor und haben schriftliche Informationen oder jetzt noch Beratungszeit.

Von vielen Laubgehölzen können Sie nun bei frostfreiem Wetter 15-30 cm lange Teilstücke von kräftigen einjährigen Trieben, sog. Steckholz, für die Vermehrung schneiden. Diese schlägt man bis zum Stecken im März/April in feuchten Sand ein.

Sommerblüher wie Pfeifenstrauch, Roseneibich, Strauchhortensie, Buddleia und Sommerspiere können nur bei frostfreiem Wetter ausgelichtet und zurückgeschnitten werden.

Frühlingsblüher wie Forsythie, Flieder, Schönheitsstrauch und andere werden erst nach der Blüte geschnitten.

„Gärtnern nach dem Mondkalender“: Gehölze nur bei abnehmenden Mond schneiden.

Nasser oder noch nicht vollständig aufgetauten Boden sollte nicht bearbeitet werden. Erst wenn der Boden etwas abgetrocknet ist, können die Beete für die kommende Pflanzung , Stecken oder Aussaat mit Grubber, Hacke und Rechen bearbeitet werden. Dabei sollte auf keinen Fall Mist oder halbfertigen Kompost ei (Fäulnisgefahr) eingearbeitet werden. Zur Düngung eignet sich am besten Reifekompost, welchem im Herbst eine organische leichte Düngung gegeben wurde.